Kleiner Hund –
großes Abenteuer


Ein Welpe soll einziehen

Wenn ein Welpe in die Familie aufgenommen wird, ist das ein großes Abenteuer und für uns eine der schönsten Erinnerungen. Kaum wussten wir, dass die Mutterhündin tragend war, waren wir voller Vorfreude und die kommenden Wochen bis zur Geburt und dann die folgenden acht Wochen bis zur Abgabe waren mit die längsten Wochen unseres Lebens! Da konnte auch kein Warten aufs Christkind mithalten.

Aber man kann die Zeit sinnvoll nutzen, denn es gibt vieles zu überlegen und zu planen, bevor ein Hund einzieht. Wir würden uns wünschen, dass ihr euch als künftige Welpenbesitzer vorab schon ein paar Gedanken macht:

  • Wieviel Zeit könnt ihr für den Hund aufbringen?
  • Wieviel Stunden müsste der Hund allein bleiben?
  • Wer ist für die Erziehung zuständig? Es sollten sich alle Familienmitglieder an gleiche Erziehungsregeln halten. Der Besuch einer Hundeschule oder eines Hundevereins ist immer zu empfehlen. Man kann dort auch schon mal vorbeischauen, bevor der Welpe einzieht.
  • Wie sieht es mit Urlaub aus? Darf der Hund dabei sein (was natürlich am schönsten wäre), dann fallen Flugreisen und meist auch Großstadturlaub erstmal aus.
  • Wie könnt ihr Garten und Wohnung welpensicher machen?
  • Überschlagt auch mal die Kosten, die für Anschaffung, Ausstattung, Futter und Tierarzt anfallen.

Welpen schlafen viel...

Hundekindern kann wirklich niemand widerstehen! Aber wie Babys brauchen sie noch jede Menge Schlaf. Jetzt und auch später gilt: wer im Körbchen liegt und schläft wird bitte nicht gestört. Auch wenn es noch so schwer fällt…

Was die Kleinen schon gleich lernen sollen, ist auch mal Ruhe zu halten. So werden sie später zu angenehmen, ruhigen Hausgenossen. Es ist ein landläufiger Irrtum, dass Border Collies rund um die Uhr Beschäftigung brauchen. Im Gegenteil: Wie jeder Hund brauchen auch sie viel Ruhe und Schlaf. Werden sie aber aufgedreht und ständig bespaßt, fordern sie das auch in Zukunft ein.

... aber eben nicht nur ...

Nomen est Omen: »Keep watching me«!

Ist ein Welpe wach, sollte man ihn eigentlich nicht aus den Augen lassen. Flink, mit spitzen Zähnchen ausgestattet und jeder Menge Flausen im Kopf machen sie eure Wohnung und euren Garten unsicher: da werden Löcher gegraben, Möbel angeknabbert, Kaffeebecher ausgeleckt … Aber egal, was passiert: bleibt immer souverän und ruhig. Das Wichtigste ist die positive Bindung zwischen euch und eurem Hund! Macht nicht durch Strafen, die ein Welpe nicht versteht, das Vertrauen zu euch kaputt. Durch eure Verlässlichkeit legt ihr jetzt den Grundstein für sein ganze Hundeleben!

Frech wie Oskar: Hundekinder am besten nicht unbeaufsichtigt lassen.

Dies raten wir, anzuschaffen

Die Anfangszeit mit eurem neuen Familienmitglied wird wunderschön, aber eben auch etwas anstrengend werden. Zudem gilt es ja, stubenrein zu werden: nach jedem Schläfchen, nach dem Fressen und nach dem Spielen werden die Kleinen nach draußen gebracht, um sich zu lösen.

Es gibt einige Dinge, die für die Sicherheit des Kleinen sorgen und manche, die Hund und Halter das Leben leichter machen. Vielleicht möchtet ihr euch schon mal informieren – folgende Dinge würden wir neben der Grundausstattung empfehlen:

 

Für die Sicherheit

  • Garten am besten einzäunen
  • Treppenschutzgitter (nach unten und oben)
  • Box für den Transport im Auto

Für die Eingewöhnung

  • Welpenlaufgitter für die Wohnung (mit PVC-Unterlage)
  • kuscheliges Körbchen
  • Drahtkennel für die Nacht (mit Kissen/Decke)
  • Liegedecke für unterwegs

Für die Pflege

  • gute Hundebürste
  • Zeckenhaken (wir nutzen den TikTwister)
  • mildes Hundeshampoo